Dokumentation

Alles über KynxMachines

Von der Installation bis zum Agenten, der rund um die Uhr in seiner eigenen VM arbeitet – hier ist jede Funktion Schritt für Schritt erklärt.

Erste Schritte

KynxMachines nutzt Hyper-V, die Virtualisierung, die in Windows 10 und 11 Pro, Enterprise und Education eingebaut ist. Zusätzliche Software brauchst du nicht.

Installieren

Lade den Installer über Download und starte ihn. KynxMachines wird mit Administratorrechten ausgeführt, weil Hyper-V nur so gesteuert werden kann.

Hyper-V aktivieren

Ist Hyper-V noch aus, zeigt KynxMachines oben einen Hinweis mit Hyper-V aktivieren. Danach muss Windows einmal neu starten.

Virtualisierung im BIOS

Meldet KynxMachines, dass die Virtualisierung im BIOS ausgeschaltet ist, kannst du den PC mit Neustart ins BIOS direkt ins BIOS schicken. Aktiviere dort Intel VT-x bzw. AMD-V (oft „SVM Mode“) in den CPU-Einstellungen und speichere mit F10.

Was du brauchst

Windows 10/11 Pro, Enterprise oder Education (64-Bit), einen Prozessor mit Virtualisierung, 16 GB Arbeitsspeicher empfohlen und etwa 30–60 GB freien Speicher pro VM.

VM erstellen

Über Neue VM öffnest du den Assistenten. Download, Einrichtung und Konfiguration laufen danach automatisch – der Fortschritt erscheint als Karte in der Übersicht.

Windows 11

Wähle Sprache, Version und Edition. KynxMachines lädt das offizielle Image direkt von Microsoft, prüft es und installiert Windows ohne Installationsassistenten. Einmal geladene Images werden für weitere VMs wiederverwendet. Du kannst auch eine eigene ISO, install.esd oder install.wim auswählen.

Linux

Zur Wahl stehen Ubuntu (vorinstalliert für Hyper-V, ohne Installation), Ubuntu Desktop, Linux Mint, Fedora und Debian – oder jede eigene Linux-ISO (x64, UEFI).

Ressourcen

Lege Namen, Arbeitsspeicher (dynamisch, es wird nur belegt was nötig ist), CPU-Kerne und Festplattengröße fest. Die virtuelle Festplatte wächst nur mit dem tatsächlich genutzten Platz.

Erste Einrichtung

Windows-VMs starten nach dem Erstellen in die Windows-Einrichtung (Region, Tastatur, Benutzer). Solange auf der Karte Ersteinrichtung steht, schalte die VM nicht aus – sonst wird die Installation beschädigt.

Tipp: Richte in Windows-VMs einen Benutzer mit Kennwort ein – du brauchst es für die Anmeldung mit Ton (siehe „Ton“).

Übersicht und VM-Karten

Jede VM erscheint als Karte mit Live-Vorschau, Status, Arbeitsspeicher, CPU-Auslastung und Laufzeit.

Starten und Stoppen

Start fährt die VM hoch, Stopp fährt sie sauber herunter. Ein Tab startet eine VM nie von selbst.

Umbenennen

Doppelklick auf den Namen der Karte – oder über das Menü (⋮) → Umbenennen.

Menü der Karte

Hier findest du GPU zuschalten, GPU trennen und GPU-Treiber aktualisieren, In externem Fenster öffnen (Hyper-V-Verbindung), Hart ausschalten für eine hängende VM und VM löschen (entfernt VM und virtuelle Festplatte endgültig).

Kerne, RAM und Festplatte ändern

Über das Menü (⋮) → Einstellungen … passt du Arbeitsspeicher, CPU-Kerne und Festplattengröße einer VM jederzeit nachträglich an. Läuft die VM, wird sie dafür sauber heruntergefahren und danach wieder gestartet. Die Festplatte lässt sich vergrößern und bei Windows-VMs auch verkleinern – die Windows-Partition wird automatisch mit angepasst, verkleinert aber nur so weit, wie in der VM Platz frei ist. Linux-Festplatten lassen sich nur vergrößern; Ubuntu nutzt den neuen Platz beim nächsten Start automatisch.

Statusleiste oben

Zeigt, wie viele VMs laufen, wie viel Arbeitsspeicher sie belegen und welche Grafikkarte erkannt wurde.

Tabs und Splitview

VMs öffnest du in Tabs – wie im Browser. Mehrere VMs lassen sich nebeneinander in einem Tab anzeigen.

Tab öffnen

Klicke auf der Karte auf In neuem Tab öffnen. Ist der Tab schon offen, springt KynxMachines dorthin.

Splitview

Ziehe einen Tab auf einen anderen: Die VMs werden nebeneinander angezeigt – bis zu acht in einem Tab. Mit Maximieren vergrößerst du eine davon, mit In eigenen Tab lösen holst du sie wieder heraus.

Live, Spar und Aus

Jede Ansicht hat drei Modi: Live mit Maus und Tastatur, Spar mit einer ressourcenschonenden Vorschau (1 Bild pro Sekunde) und Aus ganz ohne Bild. Die VM läuft in allen Modi normal weiter.

Fenster verschieben und maximieren

Die Live-Ansicht bewegt sich exakt mit dem Fenster mit. Tabs im Hintergrund behalten ihr aktuelles Bild und sind beim Zurückwechseln sofort da.

Live-Ansicht

In der Live-Ansicht bedienst du die VM wie einen eigenen PC. Sie hat eigene virtuelle Eingabegeräte – deine Maus gehört nur dann der VM, wenn du hineinklickst.

Maus und Tastatur

Klicke in die Ansicht, um die VM zu bedienen. Klicke außerhalb, um wieder auf deinem PC zu arbeiten.

Einfügen und Kopieren

Strg+V fügt den Inhalt deiner PC-Zwischenablage in die VM ein – Text jeder Länge, Bilder und sogar Dateien. Was du in der VM kopierst, landet in der Zwischenablage deines PCs. Dafür sorgt der Helfer (siehe unten).

Header einer Ansicht

Oben siehst du den Verbindungsstatus sowie Knöpfe für VPN, Auflösung, Ton, Starten/Stoppen, die drei Modi und Schließen.

Auflösung

Die Auflösung stellst du pro VM im Header der Ansicht ein. Das Bild wird nie verzerrt oder gestreckt.

Dynamisch

Die VM übernimmt genau die Größe des Tabs – randlos. Vergrößerst oder maximierst du das Fenster, passt sich die VM live an.

Feste Auflösung

Wähle zwischen 1024×768 und 3840×2160. Die VM wird im richtigen Seitenverhältnis in den Tab eingepasst; übrige Flächen bleiben schwarz.

Bis 4K

Neue VMs unterstützen Auflösungen bis 3840×2160. Ältere VMs stellt KynxMachines beim nächsten Start über die App automatisch um.

Tipp: Vor der Anmeldung in einer Windows-VM verbindet sich die Ansicht bei einer Größenänderung kurz neu – danach passt sie sich ohne Unterbrechung an.

Der Helfer in der VM

Für Zwischenablage, Ton und Auflösung installiert KynxMachines in Windows-VMs ein kleines Hilfsprogramm (KynxClip). Es läuft unsichtbar und spricht über einen direkten Hyper-V-Kanal mit deinem PC – ohne Netzwerk, also auch mit VPN oder Tor.

Installation mit einem Klick

Läuft der Helfer in einer Windows-VM noch nicht, erscheint ein Fenster mit Installieren. KynxMachines kopiert ihn in die VM und startet ihn sofort – du musst dich nicht neu anmelden. Die VM muss dafür angemeldet und entsperrt sein.

Updates

Neue Versionen bietet KynxMachines genauso an. Die alte Version wird dabei automatisch ersetzt.

Status in der VM

In der VM siehst du unten rechts das KynxMachines-Symbol. Es meldet „Zwischenablage und Ton sind bereit“ oder – falls etwas nicht klappt – den genauen Grund.

Ton

Der Ton einer Windows-VM ist standardmäßig an. Dafür zeigt KynxMachines die VM über die erweiterte Hyper-V-Sitzung an – die bringt Ton, Zwischenablage und freie Auflösung mit.

Einmalige Bestätigung

Beim ersten Mal bittet Windows in der VM um eine Bestätigung. Damit wird eingerichtet, dass die VM nach dem Schließen des Tabs entsperrt auf ihren Bildschirm zurückkehrt – Agenten arbeiten so ungestört weiter.

Anmelden

Beim Öffnen eines Tabs meldest du dich in der VM mit deinem Windows-Kennwort an. Bei einem Microsoft-Konto ist das das Kennwort des Kontos – die PIN funktioniert hier nicht. Solange der Tab offen ist, auch im Hintergrund, bleibst du angemeldet.

Ton aus

Ein Klick auf Ton an schaltet den Ton dieser VM aus; KynxMachines merkt sich das pro VM. Ein weiterer Klick schaltet ihn wieder ein.

Tipp: Lässt sich das Kennwort nicht eingeben, prüfe mit dem Augen-Symbol im Kennwortfeld, ob Sonderzeichen oder Y/Z richtig ankommen.

VPN, Tor und Proxy

Über den Netzwerk-Knopf auf der Karte oder im Header leitest du den gesamten Internetverkehr einer einzelnen VM um. Dein PC und andere VMs sind davon nicht betroffen.

Tor

Kostenlos und sehr privat. Wähle ein bestimmtes Land oder „Automatisch“.

Proton VPN und eigene VPNs

Füge WireGuard- oder OpenVPN-Dateien hinzu – etwa aus deinem Proton-Konto. KynxMachines erkennt Proton-Dateien und sortiert sie nach Land. Zwischen gespeicherten Profilen wechselst du mit einem Klick.

Proxy

SOCKS5 oder HTTP, optional mit Anmeldung. Zugangsdaten werden verschlüsselt auf deinem PC gespeichert.

Kill-Switch und Status

Fällt die Verbindung aus, hat die VM kein Internet, statt über deine echte IP zu laufen. Der Knopf zeigt den Zustand und die nach außen sichtbare IP-Adresse.

Tipp: Beim ersten Einschalten lädt KynxMachines einmalig ein kleines Gateway-System herunter – das dauert einen Moment.

GPU-Partitionierung

Windows-VMs können einen Teil deiner Grafikkarte nutzen (GPU-P). Das ist nur für Windows-VMs verfügbar.

Einschalten

Aktiviere die GPU im Assistenten. Die Treiber werden vorbereitet, und nach der Windows-Einrichtung schaltet KynxMachines die GPU beim nächsten Start der VM automatisch zu – bis dahin zeigt die Karte „GPU ab nächstem Start“.

Treiber aktualisieren

Nach einem Grafiktreiber-Update auf deinem PC wählst du im Menü GPU-Treiber aktualisieren – bei ausgeschalteter VM.

Anzeige

Die Live-Ansicht im Tab läuft bei GPU-VMs immer über die erweiterte Sitzung – mit oder ohne Ton. Beim ersten Öffnen bestätigst du das einmal in der VM; danach siehst und bedienst du die VM wie gewohnt.

Hintergrund, Beenden und Updates

VMs laufen in Hyper-V – unabhängig davon, ob das Fenster von KynxMachines offen ist.

Fenster schließen

Beim Schließen läuft KynxMachines im Infobereich der Taskleiste weiter. Ein Klick auf das Symbol holt das Fenster zurück, ein Rechtsklick zeigt laufende VMs.

Beenden

Über Beenden … im Taskleisten-Menü fragt KynxMachines, was mit laufenden VMs passieren soll: Sauber herunterfahren, Sofort ausschalten oder VMs weiterlaufen lassen. VMs in der ersten Windows-Einrichtung laufen dabei immer weiter.

Automatische Updates

KynxMachines sucht regelmäßig nach neuen Versionen und lädt sie im Hintergrund. Oben erscheint dann Jetzt aktualisieren – sonst wird das Update beim nächsten Start installiert. Laufende VMs sind davon nicht betroffen.

Einstellungen

Das Zahnrad oben rechts öffnet die Einstellungen.

Sprache

KynxMachines gibt es in 16 Sprachen. Die Sprache wechselt sofort.

Speicherort

Lege fest, wo neue VMs und heruntergeladene Images gespeichert werden. Bestehende VMs bleiben, wo sie sind.

Über KynxMachines

Zeigt die Version, prüft auf Updates und verlinkt Website, Impressum, Datenschutz und Nutzungsbedingungen.

KI-Agenten in VMs

KynxMachines ist dafür gebaut, dass Agenten mit „Computer Use“ einen eigenen, vollständig isolierten Rechner bekommen.

Eigener Bildschirm

Der Agent arbeitet in der VM mit eigener Maus, Tastatur und eigenem Bildschirm – dein PC bleibt frei, du kannst nebenbei arbeiten oder spielen.

Dauerbetrieb

Schließe den Tab oder stelle ihn auf Aus – die VM läuft weiter und bleibt entsperrt. Die Übersicht zeigt jederzeit eine Vorschau.

Abschotten

Mit Tor, VPN oder Proxy läuft der Verkehr des Agenten getrennt von deinem PC – mit Kill-Switch.

Fehlerbehebung

Die häufigsten Fragen und was hilft.

„Hyper-V ist noch nicht aktiv“

Klicke auf Hyper-V aktivieren und starte Windows neu. Mit Windows Home ist Hyper-V nicht verfügbar.

Einfügen oder Ton gehen nicht

Prüfe unten rechts in der VM das KynxMachines-Symbol. Fehlt es, installiere den Helfer über das Fenster oder den Ton-Knopf erneut. Linux-VMs haben keinen Helfer – dort wird Text beim Einfügen eingetippt.

Anmeldung klappt nicht

Verwende bei einem Microsoft-Konto das Kennwort des Kontos, nicht die PIN. Konten ganz ohne Kennwort können sich nicht per Remote-Sitzung anmelden – lege dann einen lokalen Benutzer mit Kennwort an.

Keine Verbindung zur Ansicht

Stelle sicher, dass die VM läuft. Wechsle den Modus einmal auf Spar und zurück auf Live oder öffne den Tab neu.

Weitere Hilfe

Schreib uns an support@kynxmachines.de.

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